Stadt-Eisfeld.de: Chronik

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Stadtchronik

  • 8. Jh.:
    Gründung einer bäuerlichen Siedlung im Talgrund der Werra, 6 "Wächterhöfe"  unterhalb einer fränkischen Befestigungsanlage, der späteren Burg.

  • 802-817:
    Erste Erwähnung, Graf Erpho, ein Verwandter des Namensgebers Graf Asis, vererbt seine Besitzungen in "Asifeld" dem Kloster Fulda.


  • 12. Jh.:
    Auf der Anhöhe im Umkreis der Burg entsteht ein Marktflecken, die spätere "Neustadt".

  • 1221:
    Urkundliche Nennung des Pfarrer Arnold

  • 1235 - 1259:
    Bezeugung des Magister Petrus als Pfarrer zu Eisfeld


  • 1323:
    Der Hennebergische Marktort Esevelt an der Handelsstraße Nürnberg - Erfurt erhält durch König Ludwig den Bayern das Recht, eine Stadtmauer zu errichten, 1342 fränkisches Stadtrecht.

  • 1374:
    Stadt und Amt Eisfeld als Bestandteil der "Pflege Coburg" werden Besitz des Markgrafen von Meißen.


  • 1479:
    Nürnberger Kaufleute errichten an der Werra bei Eisfeld eine Saigerhütte, Handwerk und Gewerbe gedeihen
    (Leineweber, Tuchmacher, Gerber u. a.)

  • 1488 - 1535:
    Bau der spätgotischen Dreifaltig-keitskirche , Wirkungsstätte der Reformatoren Nikolaus Kindt und Justus Jonas. Im 16. Jh. entstehen Lateinschule, Pfarrhaus und "Deutsche Schule" (Mägdleinschule).


  • 1632 und 1640:
    Im Dreißigjährigen Krieg wird Eisfeld zweimal völlig zerstört.

  • 1680 - 1826:
    Eisfeld gehört zum Herzogtum Sachsen-Hildburghausen, 1826 - 1920 zu Sachsen-Meiningen.

  • Vom 12.02.1813 bis 25.02.1865 lebte der Dichter Otto Ludwig aus Eisfeld, Verfasser der Erzählungen "Die Heiterethei" und "Zwischen Himmel und Erde".


  • 1822:
    Ein Großbrand vernichtet das Stadtzentrum.

  • 1848:
    Eisfelds Oberbürgermeister Julius Hoffmann wird Deputierter im Frankfurter Parlament.

  • 1858:
    Eröffnung der Werra-Eisenbahn, Eisfeld entwickelt sich zur Industriestadt
    (Holz, Spielwaren, Porzellan, Metallverarbeitung).


  • 1920:
    Der Kreis Hildburghausen schließt sich dem Freistaat Thüringen an.

  • 10./ 11. 04.1945:
    Teile der Innenstadt werden durch Granaten zerstört, die US-Streitkräfte marschieren ein.

  • Juli 1945:
    Einmarsch der Roten Armee (Sowjetische Besatzungszone).

  • 1949:
    Eisfeld wird eine Grenzstadt im Süden der DDR.

  • 1952:
    Ein Zweigwerk der VEB Carl-Zeiss-Jena wird in Eisfeld gegründet.

  • 1963 - 1972:
    Die Stadt liegt im Sperrgebiet.

  • 1973:
    An der F 4 entsteht eine Grenzübergangsstelle nach Rottenbach, Bayern.

  • 09.11.1989:
    Die Grenzen zur Bundesrepublik Deutschland werden geöffnet, Eisfeld liegt wieder mitten in Deutschland.